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VÖ: November 2004
Asenath Records
Tracklist:
1. Screams of Agony
2. Across the Dark night
3. Under Saurons Spell
4. The Return of the King
5. In your Room
Während die Band Aglarond in der Umgebung der nordmexikanischen Stadt Monterrey bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat, sind sie im Rest des Landes noch recht unbekannt und in Europa ein gänzlich unbeschriebenes Blatt. In Monterrey und Umgebung eröffnete die Band allerdings schon für Bands wie Tristania und wird demnächst auch dort mit Moospell auf Tour gehen. Wenn man diese Namen liest, kann man sich eigentlich schon denken, in welchen musikalischen Gefilden sich Aglarond rumtreiben. Aber eins nach dem anderen. Aglarond ist eine siebenköpfige Band aus Monterrey, Mexiko und spielt atmosphärischen Gothic-Metal. Eigentlich überraschend, wenn man weiß, dass 3 Mitglieder der Band Vollblut-Ohrenbluter sind, denn von diesem Einfluss hört man rein gar nichts. Schade eigentlich, so eine Mischung wäre doch echt mal was neues.
Aber ich will ja nicht abschweifen. Dieser Output der Band besteht aus 5 Songs, von denen 4 auf dem eigenen Mist der Band gewachsen sind. Der 5 Track ist eine Coverversion von In your Room von Depeche Mode.
Die Spielzeit ist mit knapp 27 Minuten recht kurz bemessen
Wie gesagt, Aglarond spielen atmosphärischen Gothic-Metal, der meiner Meinung nach sehr an Bands wie Lacuna Coil, die alten Gaints Causeway oder auch teilweise an Stücke von The Gathering erinnnert. Gerade der Gesang von Frontfrau und Blickfang Mariana erinnert sehr stark an Cristina Scabbia oder der Schlagzeugpart im dritten Song Under Saurons Spell lässt Erinnerungen an Eleanor von The Gathering aufkommen. Ich will jedoch jetzt nicht behaupten, dass Aglarond nur eine billige Kopie der oben genannten Bands sind. Gelegentlich eingestreutes Gegrunze von Vocalist Lucio verleiht der Musik einen eigenen Stil, rüttelt aber dennoch nicht an vorhandenen Parallelen. Beim nächsten Mal darf gerne etwas mehr gegrunzt werden, denn das Können ist vorhanden! Bassist Oskar und Drummer Gil erschaffen durch ihr gutes Zusammenspiel einen schwermütigen Sound, der dem Hörer in den ersten Takten der CD entgegenbrettert, doch schon bald gibt sich die Hauptstruktur der Songs zu erkennen. Ein eingängiges Gitarrenriff, dazu kommt, wie beschrieben der Sound aus der Rhytmusecke, dann folgt der Gesang und Midtempo-Parts wechseln sich mit langsamen Partien ab. Diese Struktur wird auch über die gesamte Dauer der CD beibehalten. Nicht wirklich innovativ, aber gut.
Alles in Allem ist Across the dark night eine runde Sache. Beim nächsten Mal lediglich etwas mehr Gegrunze , wie gesagt, das Können ist vorhanden, und ein paar schnelle Parts von Seiten des Drummers und des Bassisten wären auch nicht zu verachten.
Wer sich weitere Informationen über Aglarond beschaffen will, kann dies unter http://www.aglarondband.net oder auf http://www.asenathrecords.com tun.
Fazit: 7,5 von 10 Punkten
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