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Armageddon Music
Vö.: 17.03.2006
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Spielzeit: 51:06
Stil: Stoner/Doom/Heavy Rock
Manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder. Da geht dieses monströse Wacken Metal Battle an Start, jede Menge Bands buhlen um einen Platz im Billing nebst Plattenvertrag, und nein, keine gehörschmerzende Träller-Metal Band macht das Rennen, sondern Gorilla Monsoon gehen als Sieger hervor, und das wo sie mit Metal doch eher wenig am Hut haben. Lohn war der Deal mit dem Wacken-Orga eigenem Label Armageddon, und das Resultat ist ein verdammter Knaller geworden. Damage King ist ein verflucht schwerer Broken feinster Klänge geworden, den Jungs aus Dresden ist es vorzüglich gelungen einen feinsten Bastard zwischen Stoner Rock und Doom zu fabrizieren, immer getragen von allerfeinsten und fetten Riffs sowie mörderisch pumpenden Drums. Und ehrlich, es wird oft behauptend, aber fetter geht's ja fast gar nicht mehr. Allein der instrumentale Opener Declaration Of Damnation drückt mit gewaltigen Doom-Rock Riffs tief auf den Boden, ehe Delay Priest mit geilen Stoner-Gitarren losrockt, und in seiner Heftigkeit fast schon Metal ist, aber eben nur fast. Jack Sabbath überragt das ganze mit seinem kraftvollen Organ, und Scheiße noch mal, das grooved wie Hölle! Es gibt ja diese Platten wo man immer wieder auf diese gewissen Riffs und Parts wartet die so richtig abgehen, man sollte meinen Gorilla Monsoon komprimieren ihre Mukke gerade auf nur eben diese. Da wird an den richtigen Stellen das Tempo rausgenommen, tonnenschwere Doom Riffs ertönen, und geilste Lead Gitarren lassen die Luft brennen. Es wird unwirsch gerockt was das Zeug hergibt, Smasher wie Night Of The Wolverine oder Death Revolution knallen mit unwiderstehlichem Stoner-Groove aus den Boxen, während ein Final Salvation mit seinen Doom Gitarren alles zermalmt, und in an gewissen Punkten auch mal an Crowbar erinnert. Ohne Gnade zertrümmert auch der Titeltrack, ganz klar zu hören, dass die Jungs auch mal das eine oder andere Tütchen zu alten Down-Klassikern gerollt haben. War To The Wimps ist sicher die metallischste Nummer, während Heavier Than Europe wiederum mit tonnenschweren Gitarren und mächtigem Groove den gekonnten Schlussstrich setzt. Obenrein kommt noch die extrem geile Produktion, mehr Brathahn geht nicht, die Gitarren drücken ohne Ende und die Drums knallen alles wech, und auch die gelegentlichen Effekte über'n Gesang kommen verdammt gut.
Ja Ja, hört sich ja alles nett an, aber neu ist das doch alles nicht. Na und? Dafür ist es Gorilla Monsoon wie wenigen zuvor gelungen eine verdammt hohe Trefferquote in Sachen Songwriting hinzulegen, hier knallt wirklich jedes Riff, alles sitzt perfekt und jeder Song ist ein Hit. Da darf der eine oder andere Part auch mal nicht so neu klingen.
9/10 Punkten (Haiko)
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