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Reviews


Darkane - Layers Of Lies
Von Haiko Nahm


Nuclear Blast
Vö.: 27.06.2005
Homepage
Spielzeit: 42:57
Stil: Modern Thrash Metal

Komisch, eigentlich sind es ja nur drei Jahre, aber trotzdem kommt mir es mir vor als hätten Darkane ewig nichts mehr gemacht. Nun, ein wenig hinausgezögert hatte es sich ja, nicht zuletzt wegen Peters Handgelenk- Verletzung. Nun ist alles wieder gut, die Schweden sind wieder da und haben mit Layers Of Lies gleich ihren nächsten Hammer im Gepäck. Es ist bewundernswert wie sie seit dem famosen Debüt es schaffen sich konstant weiterzuentwickeln ohne ihre grundlegenden Trademarks zu verlieren. So ist das neue Album eingängiger als alles vorherige, aber trotzdem immer noch herrlich vertrackt und komplex. Und gerade hier liegt die hohe Kunst. Die Songs sind melodisch und gehen schnell ins Ohr, aber wer genauer hinhört erkennt typische Darkane Trademarks wie aberwitzige Breaks und geniale Drum- Fills. Die Songs leben von peitschendem Thrash, komplexen Breaks und mehr als je zuvor von melodischen Ohrwurm Refrains, veredelt von Andreas noch besser gewordenen Gesangs -Stimme welche noch mehr Platz neben dem aggressiven Shouting bekommen hat. Heraus kommen Perlen wie "Secondary Effects", "Contaminated" oder der Hit- Verdächtige Titeltrack. Der Silberling ist überwiegend im Up Tempo gehalten, aber das kennt man nicht anders von den Jungs, lediglich das fett groovende "Decadent Messiah" und "Visions Of Degration"... tja... der Song zündet auch nach 20 mal hören einfach nicht bei mir. Mid Tempo, nett vertrackte Rhythmik, aber furztrocken und ziemlich langweilig, plätschert so vor sich hin. Das geht aber in Ordnung, der Rest von Layers Of Lies ist hundertprozentig, einfach eine geile moderne Thrash- Platte die sich so schnell nicht ausläuft da die Songs sehr dicht und hervorragend arrangiert sind. So und nicht anders hat es zu klingen wenn herausragende Musiker eingängige Musik machen. Produziert haben die Jungs das ganze im Alleingang, und auf das Ergebnis können sie mehr als stolz sein, das hätte auch der Herr Bergstrand nicht besser hinbekommen. Alles richtig gemacht, so hat moderner, unangepasster Metal zu klingen! Sonderlob gibts noch für das sehr geile Artwork.

9/10 Punkte (Haiko)



Tinnitus Bewertungsskala:
0-2 Müll! 3-4 Gerade noch hörbar 5-6 Mittelmaß 7-8 Gut 9 Spitze 10 Perfekt
 


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