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Alive Records
Vö.: Anfang 2008
Bandpage
Spielzeit: 40:51
Stil: Blues/Garage/Country
Man sollte ja meinen der Patrik von Alive Records macht den halben Tag nix anderes als stinkende Absteigen quer durch die Staaten nach dreckigen Kapellen in Zweierbesetzung abzugrasen. Während mit den Black Keys seine erste Entdeckung sich grade anschickt mit ihrem fünften Album die Soundwelt außerhalb der Garage zu erkunden, hat der Gute mit Left Lane Cruiser schon wieder so ein Kleinod ans Tageslicht befördert. Ebenso einmal Gitarre und Drums, aber mal viel dreckiger, reduzierter und punkiger als die Schwarzschlüssel. Aber ebenso tief im Blues verwurzelt. Ein herrlich schmutziger Garagensound, coole, treibende Drums (jaaa, und Cowbell!), eine knarzige Slide Gitarre und ein räudiges, Whisky getränktes Organ, das einen wilden Missisipi Blues Sound mit Countryflair und viel verzerrtem Gerödel zu einem fettem Sound vermengt dass die Puppen tanzen. Gejammert über verflossene Lieben wird hier nicht. Es geht um Pork N' Beans und wilde Kerle. Es wird durchgängig Arsch getreten. Und eine Blues Slide Gitarre raus gehauen das es die pure Freude ist. Rocken tut auf dieser Platte so ziemlich alles. Und bitte, Nummern wie Big Momma oder Mr. Johnson lassen jeden Hintern wackeln, Headbangin' Blues. Und das alles so schön authentisch, da zählt der Drummer von hinten auch mal laut an. Ab und an wird es ganz schön Country, die Holzfällerhemden kommen ja nicht von ungefähr, eine Nummer wie Basket dürfte jede Bar in Nashville zum Beben bringen.
Kurzum, schöner, dreckiger Garagen-Blues von wilden Typen für wilde Typen (und selbstverständlich auch Ladys), der schmissige Slide Gitarre mit einem gewissen Punk-Vibe verbindet und ungezwungen die Bude rockt. Zu dem Tisch schwingt man den Hintern ja wohl mal mit Vergnügen.
8 von 10 Punkten
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