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Important Records
Vö.: 2007
Bandpage
Spielzeit: 70:00
Stil: Psychedelic Space Rock
Oh, schon wieder eine neue Platte von denen. Riesenhaufen Japanischer Hippies (dröhnen sich zwar nicht zu, tut aber nix zur Sache, denn Nippons Söhne sind ja bekanntlich von Natur aus so) schwurbeln Freak-Out Psychedelic-Space-Rock das die Schwarte Kracht. Zum wievielten Mal? Unwichtig. Klingt wie immer? Natürlich. Braucht man es dann wirklich? Ja. Warum? Weil es verflucht noch mal geil ist. Drei Songs, siebzig Minuten, und ab dafür. Fraglich ob so was überhaupt noch ein Album ist. Wie viel da nun Songwriting ist, und wie viel einfach nur improvisierter Jam lässt sich nicht sagen. Was sich sagen lässt ist das zurzeit eben kein zweites Kollektiv derart geilen Space-Shit spielt. Und man fällt gleich mit der Tür ins Haus. Pussy Head Man From Outer Space ist ganz schön kurz geraten (sieben Minuten), und es wird herrlich gegniedelt und gefiedelt, dazu die gewohnten Space Sounds und die volle Breitseite Space. Das will erstmal verdaut werden - es folgt zweimal ewig langer Jam-Genuss vom Feinsten. Crystal Rainbow Pyramid schwirrt sich hoch, schwurbelt durch den Äther, will gar nicht enden, und ist ein Hochgenuss für jeden Psychedelic Freak. Spacige Leads, herrliches Schlagzeug, treibender Bass, und die gewohnten, etwas freakigen Sounds der freakigen Japaner - auch mit quengeliger Micky Mouse Sängerin. Mehr noch geht beim vierzig Minuten Monster Electric Psilocybin Flashback. Zunächst angefeuert von einer hart gespielten und leicht orientalischen Akustik-Gitarre, schwurbelt sich das ganze erstmal gewohnt zurecht, ehe sich ein Saxophon erhebt und erstmal die Führung des Jam-Sounds übernimmt, grandios. Es folgt ruhige Akustikgitarre, und Madame Kitawa darf ihr sanftes Stimmchen erheben, ehe sich alles wieder gemächlich zum gewohnten Space-Freak-Out empor steigert und das Thema vom Beginn wieder zurückkehrt. Sehr schön dann der Ausklang, sanfte, verträumte Synthie Teppiche und eine entspannte Akustik Gitarre.
Sicher ist dieses Kollektiv vor allem und in erster Linie Live ein Wahnsinns-Erlebnis, aber sie schaffen es auch bei der Menge ihres Outputs immer wieder einen ganzen Haufen grossartigen Sounds auf Band zu pressen, die sich nie ihres Jam-Feelings entledigt. Also rein damit und abgehoben.
8 von 10 Punkten
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