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Genre: Dark Rock
Label: Matara
VÖ: 2006
Spielzeit: 40:43
http://www.verenn.com/
Keine Ahnung, wie man die Musik von Verenn deuten soll. Irgendwo zwischen Dark und Gothic Rock musiziert die Band herum und was noch auf dem Opener der Scheibe, musikalisch dezent an Katatonia zur Brave erinnern beginnt, wird von Song zu Song immer unspektakulärer und langweiliger. Die Band schafft es nicht dauerhaft einen roten Faden zu finden, der die Songs zu einer musikalischen Einheit macht, sondern hier wird ausgiebig in vielen Gewässern geräubert, ohne sich irgendwo eigenständig oder gar kreativ zu zeigen. Wirklich Schade, denn die Grundbausteine sind vorhanden.
So kann man wirklich nur hoffen, dass die Band ihre Talente auf dem nächsten Longplayer etwas besser ausnutzt und vor allem ihren Sinn für starke Riffs und interessantere Kompositionen schärft. The Game bietet sicher nichts wirklich schlechtes, denn die Jungs rocken auf ihre charmante depri Art schon recht vernünftig. Aber im Gegensatz zu anderen Band dieser sparte, bleibt man deutlich zurück, da hier wirklich keiner der Songs Ausnahmecharakter oder sonst etwas wirklich Neues zu bieten hat. Eine Platte die wenig stört, wenn man sich nicht darauf konzentriert, aber langweilt, wenn man etwas von ihr fordert. Der Sound ist durchweg gut, macht aber die Mängel an Kompositionen und Einfallsreichtum nicht wett. Was mich nach dem x-ten Anlauf nicht berührt und geschweige denn begeistert, kann ich nicht mehr als durchschnittlich bewerten. Wer´s dennoch versuchen mag, sollte sich vom Opener "Homecoming", der im Verhältnis zum Rest der Songs recht gut ausfällt, nicht täuschen lassen und mal ein wenig weiter skippen, um eine herbe Enttäuschung zu vermeiden.
5,5 von 10 Punkten
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