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Taint - Jimbob - Februar 2006
"Das Wissen dass wir so gute Kontakte mit Leuten aus so einer unterschiedlichen musikalischen Kultur gemacht haben bedeutet mir mehr als in einem Raum voller apathischer Szene-Kids zu spielen. "

Von Haiko Nahm

Taint haben mit "The Ruin Of Nova Roma" ein wundervolles, kraftvolles Album abgeliefert (Review), das irgendwo zwischen Noise-Rock, Post-Core und anderem seine eigenständigen Kreise zieht. Sänger und Gitarrist Jimbob stellte sich meinen Fragen und hat auch interessantes aus der Vergangenheit zu berichten.



Beeindruckendes erstes Album von euch, find es richtig geil! Ihr habt 11 Jahre dafür gebraucht, warum so lange? Seid ihr vollständig zufrieden mit dem Resultat?


Erstmal vielen Dank! Nun, wir haben 11 Jahre gebraucht da wir die Dinge natürlich, intuitiv und ohne jeglichen Drang bekannt oder erfolgreich zu werden in Angriff genommen haben. Wir leben seit fünf Jahren auch in verschiedenen Städten, wir arbeiten in alltäglichen Jobs und sind nie auf die Idee gekommen mit der Band den Lebensunterhalt zu verdienen. Und lass uns nicht vergessen das wir bereits das "Die Die Truthspeaker" Mini-Album (2000) und das Split-Album mit Black Eye Riot (2002) in den Taschen haben, genauso wie die drei Demo Tapes die wir zwischen 95 und 98 gemacht haben.
Es ist verständlich aber ein wenig komisch für uns dass so viele Leute sich darauf konzentrieren wie lange es uns schon gibt. Einige Bands wechseln ihren Namen, die Mitglieder und den Stil und bekommen vielleicht den Erfolg den sie haben wollen. Der Unterschied zu uns ist, dass wir den gleichen Namen und das gleiche Logo von Anfang an behalten haben und davon abhielten Trends zu folgen. Chris ist jedoch unser dritter Bassist, da die Typen vorher nicht wirklich über die engen Grenzen von Swansea (wo wir uns gegründet hatten) hinaus blicken konnten. Nun leben wir alle verteilt über verschiedene Städte, aber alle drei haben weiterhin den Drive den Laden am Laufen zu halten.
Wir sind sehr zufrieden mit Nova Roma. Es ist der Höhepunkt von dreieinhalb Jahren harter Arbeit. Wir fahren normalerweise unabhängig zu Proben und Auftritten, und das schreiben der Musik war eine kontinuierliche Entwicklung von unserem alten Material. Wir arbeiteten für acht Tage im Studio, bis zu 12 Stunden am Tag, und bezahlten es aus eigener Tasche. Wir wussten nicht wer es am Ende veröffentlichen würde, oder wann, aber wir machten es natürlich trotzdem.


Wie sind denn die Reaktionen auf die Scheibe ausgefallen?


Nun, wir sind geehrt sagen zu können, dass fast jedes Review das wir bisher gesehen haben sehr positiv ausgefallen ist. Also haben wir endlich ein wenig Belohnung für all die reingesteckte Arbeit.


Ihr mixt verschieden Stile auf dem Album, wir würdest du den euren Sound beschreiben?


Das ist immer die Frage die Bands nicht gerne hören. Bisschen wie eine Frau nicht nach ihrem Alter gefragt werden möchte ?! Ich würde sagen dass wird einen Heavy, energiegeladenen und leidenschaftlichen Sound haben. Wir alle sind mit Classic Rock aufgewachsen, von daher werden wir immer den Einfluss und Groove solcher Bands wie Zeppelin und Sabbath in uns tragen. Chris und ich haben immer mehr Metal und Hardcore gehört, während Alex schon immer mehr der Prog, Jazz und Hip-Hop Fan war. Unsere Geschmäcker und Interessen treffen sich aber immer wieder, von daher haben wir genauso gleiche Einflüsse wie verschiedene.


Auf dem Album gibt es einige kürzere, schnellere Songs, aber auch eher epischen Stoff wie das großartige "Amaranthine". War das von Anfang an ein Teil von Taint?


Ja, wir haben schon immer unsere Einflüsse gemixt und versuchen wenn möglich nie die Formel für eine Song-Struktur zu wiederholen. Unser erstes Demo-Tape "Bellydown" hatte auch ein paar epische Songs und spaceige Texturen. Darauf waren auch noch mehr schnelle und kantigere Songs, wir haben also in vielerlei Hinsicht unsere kreative Sichtweise von Anfang an nicht verändert. Wir wurden nur sehr viel besser die Musik auszuführen, unsere Instrumente besser zu bedienen und besser zusammen zu spielen.


Welche Dame singt denn auf "Amaranthine"?


Das ist eine Lady namens Sian die wir auf einer unserer Shows getroffen haben, im Crust-Punk in Bristol. Sie hat eine tolle Stimme, also baten wir sie für uns zu singen. Sie singt auch in einer Band namens Kosheen. Ich wollte schon immer was mit einer weiblichen Sängerin machen, und der Hintergrund von "Amaranthine" war perfekt dafür. Der Song ist benannt nach der mystischen Blume immerwährender Schönheit, und handelt von dem Verlust der Unschuld in der heutigen Gesellschaft. Die Field Recordings am Anfang des Songs sind in New York 2000 aufgenommen, als ich auf einem Studien-Trip da war. Ich hab Gesprächsfetzen vom Zappen auf dem Hotel-Fernseher, den Leuten auf der Strasse und einer Mutter mit zwei Töchtern im Bus aufgenommen. Ich wollte es für ein Projekt in der Zukunft benutzen, und ich denke es fängt die Vergänglichkeit des Stadtlebens und die Schönheit jungen Lebens auf. Es wurde vor 9/11 aufgenommen, von daher hat es für mich noch ein viel höheres Gewicht.


Hast du irgendwelche Lieblingssongs auf der Scheibe?


Ich denke schon, vielleicht "Poison Pen Attack!" und "The Idol/The Memory". Es ist aber ein wenig wie zwischen deinen Kindern zu wählen - man kann es nicht wirklich. Sie sind alle nur eine große Familie, haha. Obgleich, bestimmte Songs passen besser in die Live Atmosphäre rein, und einige passen besser als Album-Tracks, von daher denke ich dass das die Langlebigkeit einzelner Songs entscheiden wird.


Wie seid ihr mit Rise Above in Kontakt getreten? Seid ihr zufrieden mit ihrer bisherigen Arbeit?


Wir kennen Will nun schon seit ein paar Jahren seit wir mal für Cathedral eine Show eröffnet haben, und die Capricorns Jungs haben uns sie empfohlen, mit denen haben wir auch viele Shows in den vergangenen Jahren gezockt. Wir hatten in der Zeit mit ein paar anderen Labels gesprochen, und wir waren kurz davor woanders zu unterschreiben. Wie dem auch sei, das fragliche Label hat plötzlich den Kontakt zu uns abgebrochen, und in der Zwischenzeit hat Rise Above seine Karten auf den Tisch gelegt. Es ging also alles um die richtig Kommunikation zur richtigen Zeit.
Wir sind wirklich sehr zufrieden damit wie die Dinge soweit laufen. Rise Above ist ein sehr respektiertes Label, und wir sind stolz Teil von ihnen zu sein. Zum ersten Mal überhaupt bekommen wir gute Presse-Unterstützung und gute Distribution, so dass Leute wie du und von anderen Magazinen überall in der Welt endlich von uns hören. So einen Support hatten wir nicht von den vorherigen Labels. Ich glaube auch das Rise Above ebenfalls zufrieden mit uns ist, da ich sehr erfahren damit bin unsere Shows und Touren zu booken. Wir haben uns nie zurückgelehnt und darauf gewartet, dass die Dinge uns auf dem Silbertablett serviert werden, und Will und Lee schätzen so ein Engagement sicher.


Das Album wurde vom berühmten Alex Newport abgemischt, wie seit ihr an den Kerl rangekommen? Ich finde er hat mal wieder exzellente Arbeit geleistet.


Das Alex Newport es gemixt hat war die Erfüllung eines Traums, da ich ein großer Fudge Tunnel Fan bin, und den Sound vieler Alben, die er produziert hat, liebe. Ich hab ihm einfach 'ne E-Mail geschickt und ihm erklärt dass wir mit ihm arbeiten wollen, und das Fudge Tunnel ein großer Einfluss auf Taint waren. Wie machten die ganze Kommunikation via Mail, von daher hab ich ihn nie persönlich getroffen. Wir hatten ein detailliertes Gespräch über seine Mic-Ing und Engineering Techniken, und versuchten seine Anweisungen so gut es ging zu befolgen. Dann schickten wir die Daten rüber zu ihm nach Los Angeles, wo er es mixte. Er war wirklich gut bei der Sache, und so gut wie jeder von dem wir Feedback haben sagt dass es großartig klingt. Von daher müssen wir einmal mehr Alex danken einen so guten Job gemacht zu haben, in Anbetracht unserer limitierten Finanzen und Ressourcen.


Was kannst du mir über die Texte vom Album erzählen?


Sie sind eine Sammlung meiner Meinungen über die zeitgenössische Gesellschaft, und alle den Defiziten mit denen wir jeden Tag umgehen müssen. Ich tendiere dahin die Texte unterschiedlich zu schreiben, zum Beispiel find ich Zug-Reisen sehr inspirierend, und "Cours Et Conquistadors" ist in einem einzigen, kontinuierlichen Strom von Bewusstsein geschrieben, noch bevor die Musik geschrieben wurde. Ich habe nicht die Anordnung eines einzelnen Wortes für den Song verändert, Ich machte sie passend zum Song, und ich denke das ist der Punkt wenn Texte am interessantesten klingen.
The Ruin Of Nová Roma selber ist ein großer Weg das Ende des "Neuen Rom" zu beschreiben. Es ist eine gebräuchliche Metapher die ich weitergeführt habe, indem ich die Barbarei und das Drängen nach globaler Dominanz unserer Regierungen mit dem des alten römischen Imperiums vergleiche. Dieses Thema zieht sich durch einige der Songs, aber nicht allen. So sehr ich wollte dass das Album eine vereinte Ästhetik hat, bin ich abgeneigt es ein Konzept-Album zu nennen. Ich mag es Spass mit Wörtern zu haben, von daher bedeutet sie nicht alle zwangsläufig so viel im Zusammenhang mit dem Titel. Sie kommen einfach so raus und enden als Verweise auf Teile der Kultur die ich kommentieren kann, auf eine semi-abstrakte Weise. Ich denke auch dass ich die wilden, emotionalen Gefühle mit einem manchmal bitteren und zynischen Sinn für Humor ausgleiche. Ich kann nicht ständig ernst sein und keine Miene verziehen.


Wer ist für das großartige Artwork zuständig?


Das bin wohl ich. Danke, freut mich dass es dir gefällt. Ich wollte Bruder und Schwester, verloren in den Ruinen, porträtieren. Der Art Nouveau Künstler Alphonse Mucha hat uns alle drei sehr beeinflusst, und ich musste einfach die Farben und einige der Motive auf seinen Einfluss basieren. Ich hab mal mit 16 ein Schul-Projekt gemacht, wo ich eine Miniatur-Bühne für eine Band modellierte, alles basierend auf Muchas Illustrationen und Motiven. Ich hab auch ein wenig seines Artworks für unser erstes Demo Tape 94 benutzt, daher war die Rückkehr zu ihm bei unserem Full-Length Album etwas wie die Rückkehr zu unseren visuellen Wurzeln. Ich bin auch viel von zeitgenössischen Illustrationen und graphischen Designs beeinflusst, und ich denke die Kombination von neuen und alten Ästhetiken reflektiert unsere Musik perfekt.


Wie habt ihr denn damals zusammengefunden und die Band gegründet?


Alex und ich haben gelegentlich zusammen gejammt als wir so 14 bis 16 waren, und dann 94, als wir 17 und 18 waren, hatten wir zusammen mit ein paar Schulfreunden die Idee eine Band zu gründen. Der Sänger und Bassist stieg fix danach wieder aus, aber wir behielten den Namen Taint, den der Basser vorgeschlagen hatte. Das zwang mich dann auch den Gesang zu übernehmen, was ich anfänglich nie vorhatte. Darren Mason stieg dann ein und spiele Bass auf allen unseren Demo-Tapes, bis Stophe ihn dann 98 währen der Arbeit an "Truthspeaker" ersetzte. Stophe blieb bei uns bis zur Black Eye Riot Split, und Chris stieg dann 2003 ein.
Die ersten vier Jahre verbrachten wir hauptsächlich damit in Swansea/South Wales zu spielen, neben ein paar wenigen Shows in der walisischen Hauptstadt Cardiff und in England. Swansea hatte eine geile Punk/Metal Szene von 92 bis 96. Es gab und gibt nicht viel zu tun in Swansea, von daher war die Szene damals klein, aber alle hatten viele, unterschiedliche musikalische Backgrounds.


Was für Musik hört ihr denn grade so? Wie weit lasst ihr euch davon beeinflussen?


Ich selber hör grad in diesem Moment eine finnische Prog-Rock Band namens Kingston Wall. Mein Mitbewohner hat sie mir vorgestellt, und sie haben mich umgehauen. In letzter Zeit hab ich auch Songs:Ohia, NoMeansNo, Yes und Knut gehört. Alex hört ziemlich viel Larry Jon Wilson in letzter Zeit, und Chris hört derzeit Sigur Rós, Hank Williams, John Martyn, Yob und Earth.
Ich denke wir können es nicht wirklich kontrollieren inwiefern wir von anderer Musik beeinflusst werden. Wenn wir aber ein Riff oder Song schreiben der zu sehr nach einer anderen Band klingt sortieren wir es aus. Ich denke die Leute können unsere Einflüsse erkennen, aber ich denke auch dass wir genug von unserer Musik instinktiv so schreiben das wir nicht zu einer austauschbaren Band werden. Wir tendieren dazu viel zu jammen und die Musik von selbst entstehen zu lassen, sowie feste Ideen zu haben, so dass alles Hand in Hand geht um etwas zu erschaffen das hoffentlich frisch und interessant ist.


Ihr kommt aus Süd-Wales, wie ist das leben so in dieser Ecke der Welt?


Ja, Alex und ich kommen aus Swansea, und Chris aus Cardiff, und wir alle haben mal in unterschiedlichen Orten in Süd-Wales gelebt. Alex lebt jetzt jedoch in Birmingham und ich bin kürzlich nach London gezogen. In Süd-Wals zu leben ist in gewisser Weise toll. Die Leute können sehr freundlich und ehrlich sein, und einige Landschichten sind sehr schön, vor allem die "Beaches Of Gower" in Swansea. Die Nachteile sind jedoch die wenigen Möglichkeiten in einigen Regionen Arbeit zu finden, und es gibt eine große Trink-Kultur da. Die Kombination der Trinkerei mit einigen engstirnigen und sehr ablehnenden Einstellungen kann eine sehr feindselige und depressive Kultur zur Folge haben. Das ist der Grund wieso ich nach London gezogen bin und eine weltoffenere Umgebung genieße.


Ihr habt ja in der Vergangenheit verdammt viel im UK als Support getourt, was sich ja nun endlich auszahlt. Welche der Touren ist denn am besten in Erinnerung geblieben?


Nun, eigentlich haben wir nur eine Support-Tour gemacht, und das war mit Clutch ein paar Jahre zurück. Die restlichen Touren waren als Headliner in GB und Teilen Europas. Wir haben viele Bands auf vereinzelten Gigs und Teilen ihrer Tour supported. Clutch ist immer eine tolle Erinnerung für mich, da sie eine meiner ewigen Lieblingsbands sind. Wir haben "Impetus" als Hidden Track auf der "Truthspeaker" gecovert, und sind seit dem mit ihnen befreundet. Neil hat es mit uns gesungen als wir das erste Mal zusammen in Cardiff gespielt haben, und seit dem hab ich es mit ihnen ein paar Mal gesungen.
Eine andere tolle Erinnerung ist der Gig vor drei Leuten in Tilburg - der Soundmann und seine zwei besuchenden afrikanischen Freunde. Diese Typen waren in Holland um ihr World Music Album aufzunehmen, und kamen nur so aus Zufall bei unserer Show vorbei. Sie waren von unserem Gig total begeistert, und wir gaben wie üblich alles, egal wie wenige Leute da waren. Wir haben Kontakte nach dem Gig ausgetauscht, und sie boten uns an bei einem großen World Music Konzert in Soweto zu spielen. Das Wissen dass wir so gute Kontakte mit Leuten aus so einer unterschiedlichen musikalischen Kultur gemacht haben bedeutet mir mehr als in einem Raum voller apathischer Szene-Kids zu spielen.
Außerdem war da noch Le Havre in Frankreich, unsere erste Show außerhalb des UK. Ich denke die Leute da schätzten wie geehrt wir waren für sie zu spielen. Ach bei einer Straight Edge Matinee Show im Keller des Café Montmarte in Paris zu spielen war eine ungewöhnliche aber gute Erfahrung. Wir spielten schön über dem Limit des Deciblel-Meters, und brachten die Kaffeetassen eine Etage höher zum umstürzen.


Wie schafft ihr es überhaupt diesen gewaltigen und intensiven Sound als Trio auf die Bühne zu bringen?


Hmm, ich denke mal wir stimmen unsere Instrumente, regeln eine gute Lautstärke zwischen den Amps und den Drums und versuchen so gut zu spielen wie wir können. Auf der Bühne zu stehen ist der richtige Zeitpunkt Emotionen raus zulassen, und dem Puplikum zu vermitteln was wir machen. Ich denke als Trio haben wir einen konzentrierten und drückenden Sound. Ganz von unser Stimmung abhängig, sind wir nicht immer die tighteste Band der Welt, aber ich sehe lieber eine Band mit starker Persönlichkeit mit den üblichen Fehlern, als irgendwelche "perfekten" Musiker die nur langweilig und leblos sind.


Gibt es schon Pläne für Touren auf dem europäischen Festland?


Ja, wir fahren nach Frankreich und Hoffentlich Holland und Belgien zum zweiten Mal überhaupt im April. Wir haben Termin in Saarlouis und Nurenburg. Wir haben unsere letzte Tour selber gebooked, von daher war es ein wenig unstimmig hier und da. Dieses Mal wird es vernünftig gebooked, von daher sehen wir ein paar guten Shows entgegen. Hoffentlich schaffen wir es auch auf ein paar Festivals im Sommer.


In Anbetracht euer eigenen Erfahrungen in den letzten 11 Jahren, was würdet ihr einer jungen Band empfehlen die grad erst anfängt?


Ich will nicht klischeehaft klingen, aber ich wurde sagen das man treu zu sich und der Musik stehen sollte die man liebt. Weiterentwicklung ist toll, aber Trends aufzuspringen nicht. Es ist egal was andere sagen, glaube nur an deine eigene Meinung und bleib dabei. In einer Band zu sein hat auch eine komische Art Karma anzuziehen, also sei nett zu anderen Leuten, und sie werden nett zu dir sein.


Was ist dein Problem mit Henry Ford? (Songtitel: "I'm Going To Kill Henry Ford" - Anm. Des Red.)


Nun, der alte Bastard muss sich für vieles verantworten. Ich weiß, wir alle müssen damit leben, und ich hänge von Massenproduktion ab wie jeder andere, aber es geht Hand in Hand mit der Globalisierung und der laufenden Homogenisierung unserer Kulturen. Ich habe es satt in fremde Städte zu gehen und überall die gleichen Marken zu sehen.
Henry hat außerdem meinen Groß-Großvater beim großen "South Wales to Michigan" Auto- Export Franchaise 1914 über siebentausend englische Pfund betrogen. Mein Groß-Großvater wurde daraufhin zu einem wilden Alkoholiker und zog in die gedeihende Transvestiten Szene in Alt-London. Das werd ich dir nie vergeben, Henry Ford!



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