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Ursprünglich als reines Projekt und Zeitvertreib gegründet, da die eigentlichen Hauptbands auf Eis lagen, entwickelte sich Hermano dann doch im Lauf der Zeit immer mehr zu einer richtigen Band. Mit "Into The Exam Room" liefern Hermano nun mit ihrem 3. Album in 9 Jahren Bandgeschichte ihr bis dato ausgereiftestes und abwechslunsgreichstes Album der Bandgeschichte ab. Grund genug, sich mit dem äußerst gesprächigen und sympathischen Gitarristen John Angstrum zu unterhalten....
Glückwunsch zu eurem wirklich großartigem neuen Album.
Oh ja, danke. Ich denke, jeder in der Band ist wirklich sehr erfreut und zufrieden, wie sich alles entwickelt hat.
Wie waren die Aufnahmen? Ist in der Zeit irgend etwas besonderes passiert?
Nein, falls du mit unserem Aufnahmeprozess nicht vertraut bist, wir sehen uns ja nicht einmal während der Aufnahmen. Johnny kam nach Kentucky und wir arbeiteten an einigen Ideen für die Vocals und Arrangements. Anschließend ging er zurück und verbrachte einige Zeit mit Steve und Dandy, wo sie an einigen Sachen arbeiteten, anschließend arbeitete jeder für sich alleine an einigen Ideen und wir telefonierten recht viel und gingen dann vom Telefon wieder an den Computer. Es ist wirklich ein sehr cooler Prozess. Wir haben an dem neuen Album einige Jahre geschrieben, während dessen viele Sachen passiert sind, angefangen von Babys bis hin zu langjährigen Ehen, die auseinandergingen. John und ich gehen gerade beide durch eine Scheidung, Christian und Dandy sind Väter geworden, während Mike auch sehr viele belastende Sachen erlebte und ich denke, die Kombination dieser verschiedenen Sachen im Leben von uns allen, brachte uns als Freunde wirklich sehr eng zusammen. Während wir nun das Album aufnahmen mit all den Dingen, die in unserem Leben passierten, half uns dieser Aufnahmeprozess einfach. Das Album wurde zu einem Ventil für die ganzen Schmerzen und Freuden in unserem Leben. Und ich denke, auch wenn wir nicht zusammen waren als wir es aufnahmen, wussten wir, dass es das Ziel war, etwas zu schaffen, das ehrlich darüber ist, wer wir zu diesem Zeitpunkt in unserem Leben waren und was in unserem täglichen Leben passierte. Ich denke, das half uns auch, dass, obwohl wir getrennt aufnahmen, es sich anfühlte, als ob wir in einem Raum wären.
Habt ihr überhaupt noch andere Leute in den Aufnahmeprozess mit einbezogen oder hab ihr auf dem Album alles selbst gemacht?
Wir redeten sehr viel darüber, welche Songs wir verwenden sollten. Wir hatten 24 Songs und versuchten dann herauszufinden welche wir verwenden und Johnny seine Lyrics und Gesangsmelodien schreiben sollte. Das ist eigentlich alles, was wir im Vorfeld an Vorbereitungen gemacht hatten. Wir saßen zusammen und es ging nur "Was denkst du darüber? Und darüber?" und dann ging jeder in sein eigenes Studio, in dem er immer aufnimmt.
Normalerweise hätten wir erst das Schlagzeug, dann Bass und Gitarre aufgenommen und John hätte dann zum Schluss die Vocals eingesungen, aber zu der Zeit als wir aufnehmen konnten, bekam die Frau von Chris ihre Tochter Presley und es war für ihn zu der Zeit wichtiger mit seiner Tochter daheim zu sein, als irgendwo Schlagzeug zu spielen. Daher spielte Dandy alle Base-tracks und Demos ein und John nahm dann in Desert Palms dazu seine Gesangsspuren auf und schickte dann die Songs Chris in Atlanta/Georgia, was letztendlich einige Wochen dauerte. Chris hatte dann wieder mehr Zeit und spielte innerhalb einiger Tage die Drums ein, Mike und ich hatten dann schließlich jeder ein Wochenende Zeit um unsere Gitarrenparts einzuspielen. Das Schöne daran war, die Art, wie wir das Album aufnahmen - und je mehr ich mich damit beschäftige denke ich - dass es uns nicht möglich war, zu viel darüber nachzudenken. Wir wollten einfach ein richtiges, ehrliches Album aufnehmen und ich denke die Art und Weise wie wir als Band existieren, erlaubte es uns das zu tun.

Ist diese Art von Bandsituation den ein Problem für euch oder klappt das soweit ganz gut. Ich denke, dass ihr dann nicht wirklich viel Proben könnt.
Wir proben normalerweise überhaupt nicht. Die einzigen Songs, die wir vor den Aufnahmen zusammen spielten, waren Desert Home und Kentucky. Desert Home wurde ursprünglich von Mike für "Dare I Say" geschrieben. Als er mit Earshot auf Tour war schickte er uns einige Songs, aber aus was für einem Grund auch immer schaffte es dieser Song nicht auf das Album, aber wir alle liebten das Riff.
Vor einigen Jahren saß ich dann daheim, trank ein Glas Wein und auf einmal kam mir diese Melodie in den Kopf geschossen. Ich rief direkt Johnny an und fragte ihn, "Was hältst du davon" und sang es ihm vor und er meinte nur "OK. Nimm es". Wir stellten den Song dann fertig und spielten ihn bei unseren Festival Shows im Sommer letztes Jahr. Und "Kentucky"... die Band kam zu mir, wo wir für die Festivals proben wollten, was wir ja an sich nie machen. Jeder kam vorbei und wir hingen den ganzen Tag zusammen rum und es war einfach eine tolle Zeit. Der Song "Kentucky" entstand aus einem neuen Riff, das ich schrieb, kurz bevor alle da waren. Ich schlug dieses Riff vor und jeder mochte es direkt, sodass wir den Song fertigstellten und ihn dann einige male spielten. Aber abgesehen davon haben wir keine anderen Songs gespielt.
Aber das ist so ok, das ist die Art, wie wir als Band existieren, und ist Teil der Herausforderung in einer Band zu sein.
Und es scheint ja zu funktionieren.
Danke. Wir sind so gute Freunde, dass ich nicht wüßte, warum es nicht funktionieren sollte. Wir empfinden sehr viel Zuneigung für jeden und respektieren uns.
Wie würdest du denn euer Album beschreiben? Und was sind deine Lieblingssongs?
Ich würde das Album als sehr persönlich beschreiben, es enthält Songs über mein Leben, die ganzen eigenen Schmerzen und Freuden die man hineingesteckt hat, nicht nur in den Texten, auch musikalisch. Ich bin durch eine wirklich harte Zeit gegangen und in dieser Zeit steckte ich alles positive, zu dem ich in der Lage war, in dieses Album und ich brauchte diese Platte, da sie mir an einigen Tagen half aufzustehen. Ich brauchte es einfach, dass wir daran arbeiteten. Es ist eine sehr persönliche Platte für mich, aber auch die anderen aus ihren eigenen, persönlichen Gründen.
Meine Lieblingssongs ändern sich immer, es hängt von meiner Stimmung ab. Ich mag es, dass zu dieser Zeit das erste Mal, seit wir zusammen spielen, niemand für eine andere Band Songs geschrieben hat. Das führte auch dazu, dass wir dieses mal ein sehr großes Spektrum an Songs hatten, da ja jeder an sich sehr unterschiedliche Musik macht und wir normalerweise nur die Songs vorgeschlagen hatten, bei denen wir dachten, dass sie gute zu Hermano passen würden. Und dieses mal gaben wir alles für Hermano, schlugen alles vor und redeten darüber, was zu einem sehr abwechslungsreichen, guten Album führte. Einer meiner Lieblingssongs ist "At The Bar" den Dandy schrieb, einen verdammt guten Song. Ehrlich, das ist das erste Album, an dem ich beteiligt bin und das ich die ganze Zeit hören kann. Ich fühle mich sehr geehrt mit diesen Jungs in einer Band zu spielen und es bedeutet mir sehr viel und ich denke, wir haben ein großartiges Album zusammen geschrieben. Wir schrieben es für uns 5, um etwas zu machen, mit dem wir am Ende des Tages wirklich zufrieden sind.
Passt denn die Bezeichnung Stoner Rock überhaupt noch, für mich ist es ja einfach nur noch zeitloser Kick Ass Rock? In einem Interview mit euch konnte ich ja mal lesen, dass ihr mit dieser Bezeichnung nicht mehr unbedingt glücklich seid.
Weißt du, ich denke Kunst sollte generell nicht kategorisiert werden. Das ist genauso, als ob man Frauen oder Männer oder überhaupt Leute kategorisiert. Es gibt so viele Nuancen und Charakteristika, das alles da draußen, besonders Musik - vor allem wo die Musik so ein wichtiger und großer Bestandteil meines Lebens ist, das ich einfach keine Kategorien für etwas schaffen kann, was so abwechslungsreich ist. Hellacopters und Gluecifer werden ja auch gerne in eine gemeinsame Schublade gepackt, obwohl sie für mich persönlich so unterschiedlich klingen.
Ich denke, es ist ok Bezeichnungen oder Kategorien zu schaffen, damit die Leute eine Übersicht darüber bekommen, was ihnen gefallen könnte. Ok, ich mag Stoner Rock, es gibt so viele Parallelen, vielleicht könnte mir das gefallen. Aber selbst dann werden wegen dieser Kategorien viel zu viele Sachen nicht wahrgenommen. Ich meine als Ganzes haben wir uns nie als Teil einer bestimmten Szene gesehen. Wir sind definitiv nicht mehr die coolen Kids, wir sind nicht mehr die Jungs, die in einem Van leben. Wir sind, wer wir sind. Und wenn jemand meint uns als Stoner Rock bezeichnen zu müssen, damit ein 15-Jähriger, der skatet und dabei Motörhead hört uns vielleicht eine Chance gibt, dann ist es ok, dann ist es wirklich cool, wenn sie darauf abfahren. Wenn nicht, dann ist es auch ok, es gibt soviel Musik da draußen. Um deine Frage zu beantworten, es ist uns egal, Stoner Rock, Grunge, wie auch immer du die Musik bezeichnen willst. Die ganzen Kategorien, es ist egal, wir schreiben nicht Songs, um in eine hineinzupassen, wir fühlten uns da nie so zugehörig.
Ok. Nächster Punkt: der Gesang. Was zur Hölle habt ihr mit John gemacht? Ich habe seit Langem schon keine derart gute und abwechslungsreiche Gesangsperformance von ihm auf einem Album gehört.
Mann, das ist wirklich verdammt cool, was du sagst. Ehrlich, Johnny ist einer meiner besten Freunde überhaupt, ich halte verdammt große Stücke auf ihn. Er ist einfach so unglaublich, jeder in der Band ist einfach so unglaublich bei dem, was er macht. Es ist einfach so unglaublich, dass ich das hier machen kann. Ich habe Kinder, ich habe ein Haus, einen Vollzeitjob und es ist wirklich bizarr, dass ich diese Riffs schreiben kann und irgendwo mit meinem Computer aufnehme, wie z.B. für "Exam Room", und dann kommen sie zurück mit Johns Stimme darauf und es ist einfach nur überwältigend, was er gemacht hat.
Ich denke, Johnny wollte ganz tief in seinem Inneren ein Album machen, das einfach nur ehrlich und pur ist, wie wir alle. Als wir es schrieben, entschieden wir alle Einschränkungen fallen zu lassen, alle Genres hinter uns zu lassen und einfach nur wir selbst zu sein. Und wir wollten dafür einfach alles geben, was wir konnten, mit allem, was in dem Alltag von uns allen passiert ist.
Johnny bekam das mit und verstand das auch, dass in den letzten Jahren verdammt viel in dem Alltag von uns allen passiert war. Das versuchte er einzubringen, nicht nur in den Texten ging er viel weiter und machte etwas vollkommen Neues, sondern auch seine Performance, die Melodien, die Johnny auf diesem Album abliefert. Ich bin sehr stolz auf ihn. Als ich die Songs das erste Mal hörte, rief ich ihn direkt an und sagte ihm, dass ich einfach nur noch beeindruckt und stolz darauf bin. Es hat mich einfach nur noch umgehauen.
Wer von euch hatte denn die ursprüngliche Idee für den doch recht ungewöhnlichen Abschlusssong "Letters from Madrid"?
Wir hatten auf einem Festival in Spanien gespielt, was eine sehr tolle Erfahrung ist. John und ich hingen etwas herum, schlugen die Zeit tot und redeten über alles Mögliche. Jeder geht durch gute und schlechte Zeiten und ich schrieb einen Song für ihn, als ich nach Hause kam. Ich wollte ihn damit einfach nur wissen lassen, dass jeder an ihn glaubt und für ihn da ist, er ist einfach so ein toller Typ und guter Freund. Der Song war ursprünglich ziemlich lang, ich denke in etwa 7 Minuten, teilweise für John geschrieben, aber teilweise auch für mich geschrieben. Ich kämpfte zu dieser Zeit mit diesen Fragen wie, wer ich bin und was ich machen werde, bin ich ein guter Vater, wie kann ich ein besserer Mensch, besserer Vater werden. Die Bridge des Songs war nur dieses kleine Fragment "everybody still belief's in you but you" und ich sang es immer und immer wieder.
Als wir dann das Album aufnahmen, hatte ich kurz davor herausgefunden, dass ich jetzt ein alleinerziehender Vater bin, aber es gab immer noch sehr viel Kummer und Schmerzen, meine Kinder waren gerade da und ich fragte sie, ob sie das für mich singen könnte, sodass ich, wenn ich einen harten Tag hatte, ihre Stimmen hören kann, wie sie sagen "Everybody still belief in me " - jeder glaubt an dich, einfach nur, damit ich etwas habe was mich an einem solchen Tag wieder aufrichtet. Und nachdem sie es aufgenommen hatten, schickte ich es den anderen aus der Band und jeder liebte es und wir dachten uns, dass es ein guter Abschlusssong für ein so persönliches Album wäre.
Wirklich jeder Song auf diesem Album handelt von etwas, was einem von uns passiert ist. Keine Geschichten, die nicht wahr sind. Und es ist einfach schön, dass dieses Album, auf das wir so stolz sind, mit den Stimmen von 2 Kindern der Bandmitglieder endet, die uns einfach nur sagen, dass sie an uns glauben.
Was sind denn eure aktuellen musikalischen Einflüsse? Lasst ihr euch überhaupt von aktuellen Bands beeinflussen?
Nein, ich denke nicht, dass wir versuchen andere Einflüsse von uns fernzuhalten. Wir werden von allem beeinflusst, was uns umgibt. In Bezug auf Musik, in der letzten Zeit hörte ich sehr viel Thelonius Monk...
Cool
Wir sind halt nicht unbedingt die Typen, die morgens um 8h aufstehen und erst einmal Slayer hören bevor sie auf die Arbeit gehen. Ich hörte halt mehr so Sachen wie Allison Crowes, Amy Winehouse, einfach andere Musik. Ich kann mir nicht Bands wie Clutch oder Fu Manchu, die ich wirklich liebe, anhören, wenn ich versuche, etwas für Hermano oder irgendeine andere Band zu schreiben. Es würde damit enden, dass sich die Songs genauso wie diese Bands anhören würden. Ich versuche mich dann immer von jeglicher Art Rock fernzuhalten. Glücklicherweise hatte ich zu der Zeit anderes um die Ohren, sodass ich lieber BB King oder Johnny Winter hörte. Was uns aber letztendlich beeinflusst, uns dazu antreibt aufzustehen und Rock zu spielen und eine gute Zeit zu haben, das sind die persönlichen Erfahrungen und Einflüsse, die Kinder, der Job.
Von eurem neuen Album wird es ja auch wieder eine LP-Version geben, oder?
Oh ja, wir sind wirklich gesegnet. Ich glaube, wir sind wirklich glücklichsten Menschen auf der Welt. Wir haben unseren Manager, der wirklich ein sehr guter Freund von uns ist, wir stehen uns alle so nahe in der Band. Suburban Records, unser Label, ist einfach unglaublich. Sie geben uns das Geld um ein Album aufzunehmen und sie rufen uns nur an, um zu sagen "Wenn ihr einen Song habt, der im Radio gespielt werden soll, dann flucht nicht öfters wie 2-3 mal in dem Song", sie sind wirklich toll. Ich glaube wir haben nicht ein einziges Mal auf diesem Album geflucht, John wollte das Album auch seiner Familie und unseren Kindern zeigen können. Wir können nicht immer nur "Go, Motherfucker go" schreien.
Unser Label übernimmt mehr eine unterstützende Rolle und macht wirklich eine fantastische Arbeit, wie jeder andere mit dem wir zusammen arbeiten, auch Caron unser Soundengineer ist wirklich fantastisch. Wir genießen es einfach mit den Leuten zu arbeiten und das zu tun, woran wir Spaß haben. Und eine dieser Sachen ist halt Vinyl. Ich habe eine große Plattensammlung, Johnny hat ebenfalls eine große Plattensammlung, jeder bei uns und wir sind wirklich in Vinyl vernarrt. Ich weiß noch, wie ich die LP von "Only a suggestion" bekam, und meine Augen leuchteten auf und ich mir dachte "Das ist ein Album und du hast das gemacht, wie abgefahren ist das denn? " (lacht)
Gibt es eine Chance Hermano in Deutschland zu sehen, abgesehen von den 3 Konzerten im November?
Ich weiß es nicht. Wenn wir alle einverstanden sind und es bei allen passt, machen wir etwas. Es gibt immer Leute, die uns fragen, ob wir nicht noch mehr machen wollen. Aber es ist sehr schwer das leben von allen unter einen Hut zu bekommen, so dass wir auf Tour gehen können. Wir müssen schauen, dass jemand auf die Kinder und das Haus aufpasst und wir immer noch unseren Job haben, wenn wir zurückkommen. Ob wir Lust haben zurückzukommen und mehr Konzerte zu spielen? Darauf kannst du wetten. Wir alle würden sehr gerne kommen, aber ob es klappt, wir wissen es nicht. Normalerweise ruft uns unser Manager oder unser Booking Agent an und meint "Ich habe diese möglichen Konzerte hier, wie sieht das bei euch aus? Könnte das klappen?" Dann überprüfen wir alle das und telefonieren miteinander, um das abzuklären. Ich hoffe auf jeden Fall, dass wir noch mehr Konzerte spielen können.

Habt ihr eigentlich aktuell noch andere Projekte am laufen?
Hermano ist für jeden mittlerweile die Hauptband, was an sich witzig ist, da die ganze Sache als ein reines Projekt gestartet war, aber mittlerweile schon seit 9 Jahren am Laufen ist. Wenn wir die Möglichkeit haben etwas mit Hermano zu machen, dann stoppen wir alles andere und konzentrieren uns darauf. Ansonsten hat aber Mike momentan noch ein Projekt mit Shawn von Disengage laufen, Dandy arbeitet zusammen mit Steve Earle auch an einem anderen Projekt und auch John arbeitet momentan an einigen Solo Sachen. Ich konnte davon schon einiges hören und die Songs sind wirklich verdammt stark. Chris spielt immer noch in Atlanta in einer Band und ich habe in Kentucky noch eine kleine 3 Mann Rockband namens "Uncle Allisters Rock'n Roll Revival".
Was hält denn die Zukunft für Hermano bereit?
Ich denke das Leben und viele Freundschaften. Die nahe Zukunft hält eine wirklich Coole Zeit für uns bereit. Wir sehen uns das erste Mal seit Monaten, werden zusammen in einem Bus unterwegs sein und Konzerte spielen. Wir gehen alles langsam und in Ruhe an. Wir werden die nächste Zeit wohl viel Miteinander herum hängen und dann werden wir sehen, was der nächste Schritt ist.
Ok, das war es dann auch von meiner Seite aus soweit. Danke für das Interview. Die Berühmten letzten Worte: Habt ihr noch etwas zu sagen?
Ah, das berühmte letzte Statement. Das hier ist von der ganzen Band: Danke an euch, an dich, das Magazin, die Leute, die das Interview lesen, die uns unterstüzen, die den Underground allgemein unterstützen. Danke dafür. Es gibt so viele gute Bands da draußen und es ist wirklich verdammt Cool, dass es Leute da draußen gibt, die diese Bands unterstützen, indem sie darüber schreiben, die Konzerte besuchen und so mithelfen die ganze Sache am Leben zu halten. Danke dafür.
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